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Erste Kuschelparty für Menschen mit Behinderung

Nähe, Zuwendung, Berührungen sind grundsätzliche Bedürfnisse / Sensis bietet Kuschelparty für Menschen mit Behinderung

WER:    Bereich Sensis von Gemeinnütziger Zuhause Mobil GmbH
WAS:    Veranstaltet erste Kuschelparty für Menschen mit Behinderung
WANN: Donnerstag, 30.01.2014, von 19.00 bis 21.00 Uhr
WO:     Wiesbaden-Schierstein, Storchenallee 2

Wiesbaden, 13. Januar 2014. Nähe, Zuwendung, Berührungen, Zärtlichkeit - dies sind auch für Menschen mit Behinderung grundsätzliche Bedürfnisse. Der Bereich Sensis der Gemeinnützigen Zuhause Mobil GmbH bietet am 30. Januar 2014 erstmalig eine Kuschelparty für Menschen mit Behinderung in Wiesbaden an.

In einer Zeit der Hektik, der zunehmend Anonymität und Einsamkeit vermissen viele Menschen in ihrem Leben Nähe, Umarmungen, Berührungen und Zärtlichkeit. Dies gilt auch für solche Menschen, die beispielsweise aufgrund einer Behinderung wenig Kontakt zu anderen haben. Wer in der Familie oder in einer Einrichtung lebt, vermisst vielleicht den Umgang mit Gleichaltrigen – auch in körperlicher Hinsicht.
Für diese Menschen bietet Sensis, eine zur IFB-Stiftung gehörende Initiative, Kuschelparties an.

Unter erfahrener und sensibler Anleitung lernen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Kuschelparty zunächst behutsam kennen. Anschließend bringt eine ausgebildete Fachkraft den Teilnehmern bei, was es bedeutet, sich einander körperlich zu nähern. Welches Maß an Nähe und Distanz für jeden Menschen das richtige ist, ist individuell, es muss vor allem bei wenig kontakterfahrenen Menschen erst noch erkundet werden. Durch verschiedene Übungen und Spiele erleichtert die Trainerin jedem das Ankommen bei sich selbst und den anderen. Sie schafft so den Rahmen, der zum Kuscheln, Wohlfühlen und Auftanken einlädt.

Die erste Kuschelparty findet statt am Donnerstag, 30.01.2014, von 19.00 bis 21.00 Uhr in Wiesbaden-Schierstein, Storchenallee 2. Um Anmeldung wird gegeben bis 23.01.2014, telefonisch (0162 8796540) oder per E-Mail (sabine@sensis-online.de).
 
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Kontakt für Interessierte:

IFB-Stiftung
Sabine Fabian
Bereich Sensis
Storchenallee 2
65201 Wiesbaden
Telefon:    0611 40809942
Mobil:    0162 8796540
E-Mail:    sensis@ifb-stiftung.de  

 

Kontakt für Medien:

IFB-Stiftung
Silvia Bergmann
Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit
Bahnstraße 9a
65205 Wiesbaden
Telefon:    0611 182830
Telefax:    0611 40809929
E-Mail:      silvia.bergmann@ifb-stiftung.de

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Hintergrund:

Seit 1959 ist es das Ziel der gemeinnützigen IFB-Stiftung Inklusion durch Förderung und Betreuung, die Lebensbedingungen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in jeder Lebensphase zu verbessern.

"So viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Betreuung wie nötig", so der Leitgedanke der Organisation, die Menschen jeden Alters unterstützt. Ursprünglich als private Elterninitiative in Wiesbaden gegründet, begleitet, unterstützt und fördert die Organisation IFB heute rund 1 500 Betroffene mitsamt ihren Angehörigen.

IFB: Känguru – Zuhause – JOB – Rhinos – Hospizium – Löwenmut – Ehrenamt

In insgesamt sieben Bereiche gliedern sich die unterschiedlichen Leistungen –

je Lebensphase und Alter der Klientinnen und Klienten.

Känguru setzt bei der Frühförderung von Kindern im Säuglingsalter an und unterstützt Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher mit Handicap lebt. Bei Zuhause werden Menschen mit Behinderung betreut, die in den eigenen vier Wänden bzw. von ihren Eltern oder Angehörigen unabhängig und selbstbestimmt leben möchten, aber auf Pflege und/oder Betreuung angewiesen sind. Die Gemeinnützige JOB GmbH gibt Menschen mit Handicap eine berufliche Perspektive. Der Sportbereich Rhinos tut dies in sportlicher Hinsicht. In der letzten Lebensphase steht Hospizium mit den Bereichen ADVENA und den Hospizbereich für schwerstkranke junge Menschen Betroffenen und Angehörigen zur Seite. Löwenmut fasst die IFB-Leistungen außerhalb Deutschlands zusammen – aktuell fokussieren sich die Aktivitäten auf das Kinderhospiz Löwenmut in Klipriver nahe Johannesburg (Südafrika). Alle Bereiche werden von Ehrenamt unterstützt – aktuell sind etwa 250 Freiwillige für die oben genannten IFB-Töchter und Engagements tätig.

Die IFB-Stiftung beschäftigt über 800 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 40 Einrichtungen in Wiesbaden und Umgebung, im Rheingau-Taunus-Kreis, im Main-Taunus-Kreis, im Landkreis Limburg-Weilburg, in Leipzig und in Klipriver (Südafrika).

Sie ist weltanschaulich unabhängig und gemeinnützig. Geleitet wird die gemeinnützige Organisation von Wolfgang Groh.

Weitere Informationen:

Stets aktuelle Informationen rund um unsere Aktionen finden Sie auch auf Facebook sowie auf Google+ und über Twitter (@IFBeV).  

 
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V.i.S.d.P. IFB-Stiftung Inklusion durch Förderung und Betreuung, Wolfgang Groh, Vorstandsvorsitzender

 



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