Zurück

Rhine River Rhinos bleiben erstklassig

Die rollenden Korbjäger aus der hessischen Landeshauptstadt werden auch in der Spielzeit 2019/2020 in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL1) an den Start gehen. Bestanden vor dem Match am Samstagnachmittag gegen die Roller Bulls aus St. Vith nur noch theoretische Zweifel am Klassenerhalt, wurden diese dank eines furiosen und ungefährdeten 85:40-Heimsiegs endgültig aus dem Weg geräumt.

Nach dem 79:44-Erfolg in der Rück- und dem 62:61-Sieg in der RBBL-Hinrunde, gewannen die Kurstädter auch den dritten Vergleich gegen die Ostbelgier in der aktuellen Spielzeit. Nach vierzig gespielten Minuten prangerte ein deutliches 85:40 auf der Anzeigetafel in der Sporthalle Klarenthal.
Während die Starting Five, um Güntner, Hopp & Co. mit einem 15:0-Run schon früh für eine Senkung des Pulssschlags in den Reihen der Fans sorgten, packte die Dickhäuter-Verteidigung im ersten Viertel ordentlich zu. Ein Klammergriff per Pressverteidigung, der den Gästen gerade einmal vier Punkte ermöglichte (17:4).
In den Abschnitten zwei (22:12) und drei (27:18) waren es dann die Offensivkräfte der Rhinozerosse, die den Gästen die Luft in der Defensive nahm. Dabei waren es, wie in den letzten Partien, die Center und Brettspieler, die fleißig punkteten und von ihren Mitspielern mustergültig unter des Gegners Reuse in Szene gesetzt wurden. So steuerten die 4,5-Punkte-Männer Güntner (22), Hopp (28) und Beissert (14) insgesamt 64, der 85 Wiesbadener Punkte bei. Werte, die wie auch der Gesamtauftritt des Kollektivs für Zufriedenheit bei Rhinos-Coach Sven Eckhardt sorgte: „Das war ein ganz souveräner Auftritt meiner Mannschaft. Alle haben Spielzeit bekommen und gepunktet. Damit haben wir nun final den Klassenerhalt gesichert und können in den verbleibenden drei Partien entspannt auftreten.“


Insbesondere André Hopp zeigte sich wurf- und nervenstark. Trotz zweier harter Fouls zu Beginn des zweiten Viertels, agierte der Ex-Heidelberger – im Gegensatz zu seinem Trainer – ruhig. Während der Center seinem Stil treu blieb, kassierte Headcoach Eckhardt, der seine Topscorer lautstark schützen wollte, ein Technisches Foul. Ein kleiner emotionaler Fleck auf einem sonst lupenreinen Erfolg der Dickhäuter, die sich nach einem turbulenten Saisonbeginn, endgültig den Klassenerhalt in der RBBL1 sicherten.

Statistik:
Viertelergebnisse: 17:4 | 22:12 | 27:18 | 19:6
Scorer: Hopp (28), Güntner (22), Beissert (14), Schorp (6), Malsy (4), Spitz (4), Amacher (3), Mohnen (2), Mayer (2)

Zurück