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Kaderplanung 2019: Sportliche Neuausrichtung bei den Rhine River Rhinos

Die Rhine River Rhinos blicken nach einer wilden Achterbahnfahrt in der Saison 2018/19 positiv in die Zukunft und arbeiten dafür unter Hochdruck am neuen Kader. Die RBBL1 ist stärker aufgestellt denn je und das Leistungsniveau der Mannschaften eng beisammen. Entsprechend gehen auch die Wiesbadener mit dem steigenden Anspruch an die Mannschaften der 1. Bundesliga und haben sich für eine sportliche Neuausrichtung entschieden um 2019/20 wieder an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen zu können. In diesem Atemzug müssen sich die Dickhäuter von einigen Spielern verabschieden.

Trainer Sven Eckhart findet dazu klare Worte: "Für die kommende Saison wollen wir auf unseren Stärken, die wir besonders in der Rückrunde der abgelaufenen Saison ausspielen konnten, aufbauen und uns in diesem Bereich noch weiter verstärken. Besonders erfreulich ist dabei, dass wir den Kader um unsere wichtigsten Säulen Andre Hopp, Matthias Günthner und Maurice Amacher aufbauen können, die uns in vielen Spielen leistungsmäßig getragen haben. Einen großen Leistungssprung haben in der letzten Spielzeit auch Svenja Mayer und Marvin Malsy gemacht, die ebenfalls weiter im Kader bleiben. Wenn sich die positive Entwicklung fortsetzt, können beide in der kommenden Saison ebenfalls eine noch wichtigere Rolle spielen.“ Dem fügt Manager Mirko Korder hinzu: „Zu einer neuen Saison gehören auch immer Umbrüche im Kader. Somit möchte ich mich im Namen der gesamten Rhinos, angefangen von den Helfern, Trainerteam, unseren Partnern, Vorstand und dem Management, bei Marina, Phillip, Chris und Mark, die in der kommenden Saison nicht Teil des Kaders sind, ganz herzlich bedanken. Mit allen hat es uns großen Spaß gemacht zu arbeiten und auf persönlicher Ebene werden wir definitiv alle vermissen. Natürlich wünschen wir allen für ihren weiteren Weg alles Gute und weiterhin viel Erfolg!." 

Aufgrund der sportlichen Neuausrichtung verlassen die Rhinos:

Phillip Schorp war zur Saison 2018/19 vom Ligakonkurrenten Hannover United nach Wiesbaden gewechselt. Der 1,0 Punkte Spieler, der sich mittlerweile in seinem dritten Jahr in der deutschen Nationalmannschaft etablieren konnte, überraschte die Fans - und vor allem auch die Gegner - immer wieder mit starken Korberfolgen. Schorp zu seinem Abschied: "Ich möchte mich beim Team und den Fans für diese tolle Saison mit bester Stimmung bedanken! Es war zwar leider nicht die beste Saison für den Club, aber ein Teamzusammenhalt, der einfach klasse war, auch wenn es mal nicht lief! Ich habe außerdem viel für mich und mein späteres Leben dazu gelernt!"

Chris Spitz verlässt die Rhine River Rhinos nach mittlerweile zwei Spielzeiten. Der 3,0 Punkte Spieler war von den benachbarten Mainhatten Skywheelers nach Wiesbaden gewechselt, um das Team als Point Guard zu verstärken. Spitz sieht den Abschied ebenfalls positiv: "Ich bedanke mich bei Allen für zwei aufregende Jahre, in denen ich viel erleben durfte und tolle Erfahrungen sammeln konnte. Der Mannschaft und den Fans wünsche ich für die kommende Spielzeit viel Freude Spaß und Erfolg."

Mark Beissert war als jüngster Neuzugang erst im November der Saison 2018/19 vom Zweitligisten Baskets 96 Rahden nach Wiesbaden gewechselt. Der Center schaffte es mit seiner Größe zu überzeugen und die nötige Ruhe in die Rotation zu bringen. Auch er möchte sich verabschieden:

"Ich möchte mich bei allen Rhino Fans für die Saison bedanken. Sie war definitiv nicht die Beste der Vereinsgeschichte, aber gerade in der Rückrunde sind wir als Mannschaft enger zusammengerückt und haben unser Potential gezeigt. Danke für die Unterstützung der Fans und ein noch größeres Danke an das Team, in dem ich mich vom ersten Tag an absolut wohlgefühlt habe. Ich werde euch in bester Erinnerung behalten und wir werden uns wieder sehen. Danke Rhinos!"

Eine ganz Große sagt leise Auf Wiedersehen!

Mit Marina Mohnen verabschieden die Rhine River Rhinos eine der ganz großen Spielerinnen, die der Rollstuhlbasketball in den letzten Jahrzehnten hervor gebracht hat. 19 Jahre bestimmte der Rollstuhlbasketball das Leben der 40-jährigen Bittburgerin, die zur Spielzeit 2017/18 von den Mainhatten Skywheelers nach Wiesbaden gewechselt war. 347 Länderspiele stehen auf dem Konto der 4,5 Punkte Spielerin, die es gemeinsam mit dem Team Germany in jedem Jahr ihrer Karriere aufs Treppchen schaffte und damit ihre Karriere krönte: 5 Mal Europameister (2005, 2007, 2009, 2011, 2015), Vize-Europameister 2013, Vize Weltmeister 2010 und 2014, WM Bronze 2006 und 2018, Paralympics Silber 2018 und 2016 und Paralympics Gold 2012!

Ganz müssen sich die Fans allerdings glücklicherweise noch nicht von der sympathischen Wahl-Wiesbadenerin verabschieden: "Nach 18 Jahren in der 1. und 2. Bundesliga ist es an der Zeit für mich, nicht mehr jedes Wochenende als Spielerin mit Basketball unterwegs zu sein. Ich werde zwar weiterhin dem RBB treu bleiben und neben der Betreuung der U25 Juniorinnen noch ein bisschen spielen, aber nicht mehr in dem Umfang, wie ich es in den letzten Jahren gemacht habe. Natürlich werde ich auch in den Bundesligen weiterhin als Zuschauer dabei sein und die gute Entwicklung der letzten Jahre weiter verfolgen.", so Mohnen zu ihrem Abschied.

Die Rhine River Rhinos bedanken sich bei Phillip Schorp, Chris Spitz, Mark Beissert und Marina Mohnen für ihr Engagement in den vergangen Jahren und wünschen ihnen alles Gute für ihre weitere Zukunft!

An dieser Stelle möchten sich die Rhinos auch die Zeit nehmen, sich noch einmal bei allen Spielern, Sponsoren, Förderern, Fans und Volunteers für das Engagement, die Treue, das Herzblut, die Leidenschaft und den Support in der Saison 2018/19 bedanken! Wir blicken gespannt auf die Saison 2019/20 und freuen uns schon darauf Euch bald mit den Neuigkeiten der Kaderplanung auf die nächste Saison einzustimmen und freuen uns darauf Euch Ende September wieder im Rhinos Dome begrüßen zu dürfen.

Der Sommer bleibt außerdem weiter heiß für die Rhinos:

Von 30. Juni bis 07. Juli geht es für Svenja Mayer und die Damen des Team Germany nach Rotterdam zur Europameisterschaft mit einem klaren Ziel: Die Qualifikation für die Paralympics in Tokyo 2020!

Von 30. August bis 08. September geht es dann auch für die Herren im polnischen Walbrzych um die europäische Krone und die begehrten Tickets zu den Paralympics. Dort drücken wir Matthias Güntner mit dem Team Germany und Mo Amacher mit der Schweizer Nationalmannschaft die Daumen!

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