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Erster Playdown-Erfolg der Geschichte – Rhinos besiegen die RBC Köln 99ers mit 70:60

Die Rhine River Rhinos haben das erste Playdown-Match der Bundesliga- und Rhinos-Geschichte mit 70:60 gegen die RBC Köln 99ers gewonnen. Durch den Erfolg über das sieglose Tabellenschlusslicht aus der Domstadt, legten die Wiesbadener einen wichtigen Grundstein zum Verbleib in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL), der den Kurstädtern so gut wie nicht mehr zu nehmen ist.

Nach dem gewonnenen Hochball durch Matthias Güntner, war es Center André Hopp, der die ersten Punkte für die Rhinos markierte (2:0, 1. Min). Zwei Körbe der Kölner durch Harry Blyth und Jontee Brown waren gleichbedeutend mit der ersten und einzigen Führung (2:4, 3. Min.) der Gäste in der ersten Playdown-Partie der RBBL-Geschichte. Zwar gelang den von Mathew Foden trainierten Domstädtern in der 5. Minute der nochmalige Ausgleich (9:9), danach waren es jedoch die Hausherren, die den Taktstock in der Sporthalle Klarenthal schwangen und sich bis zum Ende des ersten Viertels auf 22:16 absetzten.


Auch in den folgenden Abschnitten ließen die Dickhäuter nichts anbrennen. Zwar konnten die 99ers hier und da – insbesondere durch ihren Topscorer Gijs Even (22 Pkt./10 Assists/6 Rebounds) - kleine Nadelstiche setzen, von denen sich die Gastgeber jedoch nicht aus der Ruhe bringen ließen. Während Kapitän Maurice Amacher in der gesamten Partie ein Stück weit mit seinem Wurfglück haderte (4/16 | 25%), waren es vor allem die treffsichere Marina Mohnen (6/8, 75%) und Topscorer und Dauerbrenner André Hopp (29 Pkt./11 Reb.), die den Kölner Abwehrriegel ein ums andere Mal düpierte und vor echte Probleme stellte.
Punkt für Punkt setzen sich die Rhinozerosse in der zweiten Halbzeit von der rheinischen Konkurrenz ab, die den 12-Punkte-Rückstand (56:42) nach dreißig Minuten, auch im letzten Viertel nicht aufholen konnten, so dass die Hausherren - nach einem soliden Spiel – mit einem 70:60-Erfolg gen Kabine rollten.


Dass es den Kurstädtern nicht gelang, an das letzte Match gegen die Roller Bulls sowie das letzte Heimspiel gegen die 99ers anzuknüpfen, das Malsy, Mayer & Co. deutlich mit 81:53 gewannen, erläuterte Paralympicssiegerin Marina Mohnen nach dem Schlusspfiff: "Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, das Spiel ähnlich deutlich zu gestalten, wie in der letzten Partie in der regulären Saison. Das hat leider heute nicht geklappt. Köln hat stark gespielt und es ist uns heute nicht gelungen, deren Topscorer Gijs Even zu kontrollieren. Insbesondere mit unserer Verteidigung können wir heute nicht zufrieden sein. Die müssen wir für unser Spiel gegen Zwickau nächstes Wochenende definitiv verbessern." Ein Blickwinkel, den auch Wiesbadens Trainer Sven Eckhardt am Samstagabend teilte: „Das war heute nicht unser bestes Spiel, aber wir hatten 40 Minuten lang die Kontrolle und haben uns den Sieg erarbeitet. In der nächsten Woche müssen wir uns ein ganzes Stück steigern, um gegen Zwickau den nächsten Sieg zu holen.“
Statistik:


Viertelergebnisse: 22:16 | 16:14 | 18:12 | 14:18
Scorer: Hopp (29/11 Reb.), Mohnen (14), Güntner (10), Amacher (8), Schorp (4), Malsy (3), Mayer (2)

 

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