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Drei Rhinos, ein Nachrücker und eine Trainerin fürs Team Germany

Am Osterwochenende wurden die Mannschaften für die in diesem Jahr stattfindenden Damen- und Herren-Europameisterschaften durch die Rollstuhlbasketball-Bundestrainer nominiert. Dabei schafften drei Rhinos den Sprung in den Nationalmannschaftskader. Während Svenja Mayer, Ende Juni, die Wiesbadener Farben bei der EM der Damen in Rotterdam vertreten wird, werden Phillip Schorp und Matthias Güntner im polnischen Wałbrzych (30.08 bis 08.09) im deutsche Jersey über den Court cruisen. Neben dem Spieler-Trio wird Marina Mohnen – Ende Mai - als Co-Trainerin der U25-Damen-Nationalmannschaft ihre Erfahrung bei dem WM im thailändischen Suphanburi an die jungen Sportlerinnen weitergeben.

Dass sich Bundesliga-Spielzeit, Konstanz sowie das Vertrauen in Nachwuchskräfte auszahlt, wurde den Rhine River Rhinos in den letzten Tagen erneut vor Augen geführt. Sowohl die 28-jährige Svenja Mayer als auch der 26-jährige Lowpointer Phillip Schorp sowie der 20-jährige Matthias Güntner, wurden durch Damen-Bundestrainer Martin Otto bzw. Herren-Bundestrainer Nicolai Zeltinger für die diesjährigen Rollstuhlbasketball-Europameisterschaften in Polen und in den Niederlanden nominiert. Der 22-jährige Rhino Marvin Malsy wurde indes zum 13. Mann bzw. als erster Nachrücker benannt. Nachdem der gebürtige Marburger Schorp, Center Güntner als auch die 2,5-Punkte Dame Mayer bereits im letzten Jahr bei der Heim-WM in Hamburg im deutschen Aufgebot standen, wurde Marina Mohnen vor knapp einem Monat zur U25-Co-Trainerin berufen. Eine Entwicklung in der hessischen Landeshauptstadt, die den Manager der Dickhäuter, Mirko Korder, sehr erfreut: „Für uns als junger und dynamischer Verein ist es ein großartiges Signal, dass Athleten, die unser Dress tragen und Verantwortung in der Bundesliga übernehmen, auch das Vertrauen der Nationaltrainer erhalten. Gleichzeitig ist es auch ein Signal an uns und unser Umfeld, weiter Gas zu geben, um die Strukturen so zu festigen und auszubauen, dass sich solche Sportler in unserem Klub dauerhaft wohlfühlen.“ Aber nicht nur Mirko Korder zeigt sich erbaut über die Nominierung, sondern auch Youngster Matthias Güntner: „Ich freue mich riesig über die Nominierung und darüber, mein Land bei der kommenden EM vertreten zu dürfen. Ich habe die letzten Wochen und Monaten viel an meiner Athletik gearbeitet und bin glücklich, dass ich dieser Einsatz für mich persönlich ausgezahlt hat.“

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