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DRS-Pokal: Rhine River Rhinos verlieren Viertelfinale

Für die Rhine River Rhinos gab es am Sonntag gegen Serienmeister RSV Lahn-Dill im DRS Pokal Viertelfinale nichts zu holen. Mit 83:45 (24:16 | 21:9 | 18:8 | 20:12) verlieren die Dick-häuter im Hessenderby. Vor allem ein absoluter Sahnetag von RSV Spieler Thomas Böhme (33 Punkte, 81,3% Trefferquote) machte es den Rhinos schwer ins Spiel zu kommen.

Nach gewonnenem Tipp Off starteten die Rhine River Rhinos zunächst mit viel Energie ins Spiel. Schnell wurde klar, dass die Partie sehr intensiv werden würde, denn schenken wollten die Dickhäuter den Gastgebern den Einzug ins Halbfinale natürlich nicht. Die Wiesbadener warfen alles in die Waagschale, was sie dem Serienmeister entgegen setzen konnten und spielten so ihr stärkstes Viertel des Tages. Mit 24:16 schien noch alles offen, die Chance auf ein Pokal-Wunder noch greifbar.

Doch dann drehte vor allem Thomas Böhme auf Seite der Hausherren auf und netzte Korb für Korb für seine Mannschaft ein. Auch Brian Bell (16 Punkte) und Dominik Mosel (14 Punkte) machten den Rhinos das Leben nicht gerade leichter. Während die Defense der Wetzlarer die Dickhäuter immer wieder in schwierige Wurfsituationen zwang, war es vor allem die schnelle und punktgenau eingespielte Offense, gegen die die Mannschaft von Trainer Sven Eckhardt kein Mittel fand. So ging es mit 45:25 in die Halbzeit.

Auch nach dem Pausentee fanden die Dickhäuter nicht zurück ins Spiel. Zwar gaben sie alles, um sich weiter zur Wehr zu setzen, das Patentrezept blieb jedoch leider aus. So konnten die Lahnstädter erneut ein Plus von 10 Punkten zum Ende des dritten Viertels für sich verzeichnen. 63:33 lautete mittlerweile der bittere Spielstand.

Doch wenn die Rhine River Rhinos eines verinnerlicht haben, dann ihren Claim You can’t stop a running rhino. Aufgeben wollten die Dickhäuter trotz des hohen Rückstandes keinesfalls und kämpften Angriff für Angriff weiter um jeden Punkt. Am Ende mussten sich die Rhinos mit 83:45 geschlagen geben. Der Serienmeister mit über 20 Jahren Erfahrung auf absolutem Spitzenniveau ist am Ende des Tages leider für die ambitionierten Wiesbadener nicht bezwingbar.

Trainer Sven Eckhardt fasst das Spiel zusammen: „Heute lief es leider nicht gut bei uns. Wir hatten eine schlechte Wurfquote aus dem Feld und zu viele Lücken in der Defense. Besonders positiv ist für mich trotzdem zu erwähnen, dass die Mannschaft 40 Minuten gekämpft und nie aufgegeben hat!“ Lowpointer Jim Palmer ergänzt: „Heute haben wir gegen ein starkes Team von Lahn-Dill das Viertelfinale des DRS Pokals verloren. Wir sind ziemlich stark gestartet und haben nur mit acht Punkten im ersten Viertel hinten gelegen, dann aber leider doch mit 38 Punkten verloren. Lahn-Dill ist sowohl offensiv wie auch defensiv ein wirklich schwerer Gegner. Sie spielen eine so starke Defence, die uns aus der Zone heraus gezwungen hat und dazu genötigt hat, schwere Schüsse zu nehmen. Und in der Transition sind sie stark darin ihre großen Spieler in gute Positionen unter den Korb zu bringen und offene Schüsse für ihre Werfer zu kreieren. Sie spielen intelligent und sind gut trainiert und das hat sich heute gezeigt. Dennoch können wir eine Menge aus diesem Spiel lernen, was uns in der Vorbereitung für unser letztes Spiel vor Weihnachten gegen die RBB München Iguanas nur helfen kann.“

Für die Rhinos spielten und punkteten: Matthias Güntner (11 Punkte), Andre Hopp (8), Gijs Even und Nicola Damiano (jeweils 6), Jim Palmer, Svenja Mayer und Maurice Amacher (jeweils 4), Marvin Malsy (2) und Patrick de Boer.

Am Samstag, 21.12.2019 geht es für die Rhine River Rhinos im letzten Heimspiel des Jahres gegen die RBB München Iguanas. Tipp Off in der Sporthalle Klarenthal, Geschwister-Scholl-Str. 10, Wiesbaden ist um 17 Uhr.

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Foto: Steffie Wunderl|Zur freien Verwendung

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