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Starke Verteidigungsleistung bleibt unbelohnt – Rhinos unterliegen den BG Baskets Hamburg

Die Rhine River Rhinos Wiesbaden bleiben auch im vierten Heimspiel der Saison sieglos.

Am 7. Spieltag der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga unterlagen die Kurstädtern den BG

Baskets Hamburg mit 59:69 (14:24, 27:35, 38:46). Ein schwache Freiwurfquote (29%, 4 von

14) sowie ein früher Rückstand, dem die Rhinozerosse das ganze Spiel hinterherrollten,

waren die ausschlaggebenden Faktoren für die sechste Niederlage im siebten Saisonspiel.

Gerade der Beginn der Partie erwies sich für die Rhinos als Bürde, die sie das komplette
Spiel über mit sich tragen mussten. Der 2:0-Führung der Gäste, folgte das 2:2 durch Marvin
Malsy, ehe die Equipe von der Alster einen 8:0-Lauf startete, um nach knapp drei Minuten
mit 10:2 in Front zu gehen. Ein Vorsprung, den die Hanseaten, auch dank ihres treffsicheren
Duos Asael Shabo (28 Pkt., 75% Trefferquote) und Reo Fujimoto (18 Pkt.), bis zum
Viertelende verteidigten (14:24).
Auch nach der kurzen Unterbrechung kamen die Rhinos nur schwer zu einfachen
Abschlüssen. Zwar konnte das Viertel – wie auch das komplette Spiel - aus einer exzellenten
Defense heraus mit 13:11 gewonnen werden, aber aus der Mitteldistanz und unter des
Gegners Reuse haperte es. Abspielfehler, einfache Ballverluste und das hadern mit den
eigenen Mitspielern führten dazu, dass sich der Abstand auf die Nordlichter bis zur
Halbzeitpause nicht wirklich reduzierte (27:35).
Ein bisschen erholt, aber mit dem Kopf noch in der Kabine, kassierten Hopp, Mohnen & Co.
gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit eine 6:0-Lauf der Gäste zum 27:40, ehe André Hopp
die ersten Zähler nach knapp 2,5 Minuten für seine Farben einnetzte (29:40). Aber irgendwie
sprang der Funke im Angriff – wie schon in den ersten zwanzig Minuten - nicht wirklich über.
Die Folge: ein punktarmes drittes Viertel (11:11), das nicht wirklich half, dem Kollektiv von
der Alster gefährlich zu werden.
Nach der zweiminütigen Unterbrechung kämpften sich die Rhinos bis auf 5 Punkte an die
Gäste aus dem Norden heran (51:56, 35 Min.), die sich jedoch vollkommen unbeeindruckt
zeigten und den Ansturm der Dickhäuter mit einem 9:0-Run zum 51:65 (38. Min.) konterten.
Ein Lauf, der zwar nicht den Willen der Hausherren brach, aber den Abstand uneinholbar
anwachsen ließ, so dass die Kurstädter das vierte Heimspiel in Serie als Verlierer vom
Parkett rollen mussten.
Rhinos-Trainer Sven Eckhardt nach der Partie: „Mit der zweiten Halbzeit bin ich durchaus
nicht unzufrieden. Wir haben uns in dieser Phase wieder richtig gut ins Spiel gekämpft und
haben die Hamburger vor eine echt harte Aufgabe gestellt. Wir haben das Match im ersten
Viertel und an der Freiwurflinie verloren. Damit bin ich nicht wirklich zufrieden.“

Statistik:
Viertelergebnisse: 14:24 | 13:11 | 11:11 | 21:23
Scorer: Amacher (19), Güntner (14), Malsy /14), Hopp (7), Mohnen (5), Beissert, Mayer,
Spitz, Schorp

Hintergrund:
IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., IFB-Stiftung – www.ifb-stiftung.de
Seit 1959 ist es das Ziel der gemeinnützigen Organisation IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., die
Lebensbedingungen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in jeder Lebensphase zu verbessern.
„So viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Betreuung wie nötig“, so der Leitgedanke der Organisation, die
Menschen im Alter von null bis 100 unterstützt. Ursprünglich als private Elterninitiative in Wiesbaden gegründet,
begleitet, unterstützt und fördert die Organisation IFB heute rund 1 500 Betroffene und ihre Angehörigen.
IFB: Känguru – Zuhause – JOB – Rhinos – Hospizium – Löwenmut – Ehrenamt – Förderverein
In insgesamt sieben Bereiche gliedern sich die unterschiedlichen Leistungen – je Lebensphase und Alter der
Klientinnen und Klienten. Känguru setzt bei der Frühförderung von Kindern an und unterstützt Familien, in denen
ein Kind oder Jugendlicher mit Handicap lebt. Bei Zuhause werden Menschen mit Behinderung betreut, die in
den eigenen vier Wänden bzw. von ihren Eltern oder Angehörigen unabhängig und selbstbestimmt leben
möchten, aber auf Pflege und/oder Betreuung angewiesen sind. Die Gemeinnützige JOB GmbH gibt Menschen
mit Handicap eine berufliche Perspektive und der Sportbereich Rhinos tut dies in sportlicher Hinsicht. In der
letzten Lebensphase steht Hospizium mit den Bereichen ADVENA und „Das Hospiz für junge Menschen“
Betroffenen und Angehörigen zur Seite. Löwenmut fasst die IFB-Leistungen außerhalb Deutschlands zusammen
– aktuell fokussieren sich die Aktivitäten auf das Kinderhospiz Löwenmut in Klipriver nahe Johannesburg
(Südafrika). Alle Bereiche werden von Ehrenamt unterstützt – aktuell sind etwa 250 Freiwillige für die oben
genannten IFB-Töchter und Engagements tätig. Der Förderverein der IFB e.V. führt öffentlichkeitswirksame
Fundraisingprojekte für die IFB durch.
Die Organisation IFB beschäftigt über 1000 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 55
Einrichtungen in Wiesbaden und Umgebung, im Rheingau-Taunus-Kreis, im Main-Taunus-Kreis, im Landkreis
Limburg-Weilburg, in Hadamar, in Leipzig und in Klipriver (Südafrika). Sie ist weltanschaulich unabhängig
und gemeinnützig. Geleitet wird die gemeinnützige Organisation von Wolfgang Groh.
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