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Erfolg im belgischenThriller - Rhinos gewinnen mit 50:49 in St. Vith

Die Rhine River Rhinos Wiesbaden haben am Samstagabend in einem wahren

Basketballkrimi ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Bei den Roller Bulls Ostbelgien

gewannen die Dickhäuter – nach einem echten Wechselbad der Gefühle - denkbar knapp

mit 50:49 (16:9, 25:18, 34:36), nachdem die Equipe vom Rhein bereits mit elf Punkten

geführt (25:14) und mit elf Punkten (38:49) - vier Minuten vor Schluss - zurücklag. Zum

Matchwinner, in einem turbulenten Match, entwickelte sich Kapitän Maurice Amacher, der

seine Mannschaft nicht nur in den entscheidenden Phasen antrieb, sondern auch mit 19

Punkten zum Topscorer avancierte.

Rhinos-Trainer Sven Eckhardt brachte die Auswärtsreise der Kurstädter gen Ostbelgien
nach vierzig gespielten Minuten auf den Punkt: „Das Spiel war für alle Beteiligten sicherlich
eine Achterbahn der Gefühle und hatte so ziemlich alles an Dramatik zu bieten, was man
sich so vorstellen kann.“ Eckhardts Worte spielen insbesondere auf die einzelnen
Sequenzen der Partie an, die auch Teil eines Hercule-Poirot-Thrillers hätten sein können:
diverse Führungswechsel, Läufe beider Teams, Disqualifikation eines Rhinos-Spielers, vier
unsportliche Fouls auf Seiten des Gastgebers, eine ausbaufähige Freiwurfquote der
Dickhäuter (5 von 24), ein emotionaler Hexenkessel in St. Vith und das alles Entscheidende:
ein Auswärtssieg einer sich nie aufgebenden Wiesbadener Mannschaft, bei der sich alle
Akteure in die Scorerliste eintrugen.
Die Anfangsphase des Kellerduells gehörte den Gästen. Schnell lagen Hopp & Co. mit 4:0
bzw. 8:2 in Front, ehe die Hausherren - dank eines 7:0-Run – das erste Mal in Führung
gingen (8:9). Die Rhinos zeigten sich indes unbeeindruckt. So war es Kapitän Amacher, der
sechs der folgenden acht Rhinos-Punkte in den folgenden knapp drei Minuten zum 16:9-
Viertelendstand erzielte. Die Verteidigung der Dickhäuter stand - kamen die Bulls doch zu
keinem weiteren Korberfolg in den ersten zehn Minuten.
Während das Match im zweiten Viertel ausgeglichen verlief (9:9), erlebten die Zuschauer in
St. Vith ein emotionales Feuerwerk in der zweiten Halbzeit. Ein 25:4-Lauf der Hausherren
zwischen der 25. und 37. Minute verwandelte die Heimspielstätte der Bulls in ein Tollhaus.
Eine emotionale Atmosphäre, die durch die Disqualifizierung Mark Beisserts in der 28.
Minute zusätzlich angefacht wurde. Der Sportrollstuhl des Centers, der in der Vergangenheit
schon öfters vermessen wurde, war laut Berechnung der Unparteiischen 2 cm zu hoch. Die
erlaubte Höhe von 58 cm wurde – nachgemessen per Maßband und nicht mit per Zollstock –
um besagte 20 mm überschritten. Das Momentum in einer robusten Partie (30 Fouls, davon
22 für die Bulls und 8 für die Rhinos) kippte zu Gunsten der Belgier, die knapp vier Minuten
vor Ende des Spiels auf 49:38 davonzogen. Was danach folgte, war eine wahre
Energieleistung der Rhinos, die eine schier unglaubliche Moral bewiesen. Statt den Kopf in
den Sand zu stecken, gab das Kollektiv vom Rhein Vollgas. Das von Trainer Eckhardt
gewählte Mittel, die Hausherren mit einer Pressverteidigung zu attackieren, zeigt Wirkung.
Kein einziger Korb sollte dem Tabellenvorletzten mehr gelingen, der seinerseits acht
Amacher- und vier Hopp-Punkte in den letzten Minuten des Thrillers kassierte. Der Rest ist
Geschichte: Schlusspfiff, grenzenloser Jubel, Freude und Erleichterung.
Statements:
Trainer Sven Eckhardt: „Am Ende haben wir uns diesen super wichtigen Sieg mit
Kampfgeist, einer entsprechenden Einstellung sowie Herzblut erarbeitet. Auch wenn ich mit
der Phase von Minuten 25. bis 37., dem 25:4-Lauf der Roller Bulls, unserer Trefferquote und
besonders unserer Freiwurfquote (4 aus 25) nicht zufrieden sein kann, bin ich unglaublich
stolz auf die Leistung der Mannschaft und auf diesen Sieg, den wir uns extrem hart erarbeitet
haben.
Kapitän Maurice Amacher: „Das Spiel war in den ersten 20 Minuten so, wie wir es uns
vorgestellt haben. Es hätte aber deutlicher sein können. Wir haben unsere einfachen Punkte
nicht gemacht. In der 2. Halbzeit haben wir den Faden verloren, uns das Spiel jedoch in den
letzten 3 Minuten zurückgeholt. Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider.“
Statistik:
Viertelergebnisse: 16:9 | 9:9 | 9:18 | 16:13
Scorer: Amacher (19), Güntner (10), Hopp (9), Malsy (5), Beissert (3), Mohnen (2), Schorp
(2), Mayer (1)

Hintergrund:
IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., IFB-Stiftung – www.ifb-stiftung.de
Seit 1959 ist es das Ziel der gemeinnützigen Organisation IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., die
Lebensbedingungen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in jeder Lebensphase zu verbessern.
„So viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Betreuung wie nötig“, so der Leitgedanke der Organisation, die
Menschen im Alter von null bis 100 unterstützt. Ursprünglich als private Elterninitiative in Wiesbaden gegründet,
begleitet, unterstützt und fördert die Organisation IFB heute rund 1 500 Betroffene und ihre Angehörigen.
IFB: Känguru – Zuhause – JOB – Rhinos – Hospizium – Löwenmut – Ehrenamt – Förderverein
In insgesamt sieben Bereiche gliedern sich die unterschiedlichen Leistungen – je Lebensphase und Alter der
Klientinnen und Klienten. Känguru setzt bei der Frühförderung von Kindern an und unterstützt Familien, in denen
ein Kind oder Jugendlicher mit Handicap lebt. Bei Zuhause werden Menschen mit Behinderung betreut, die in
den eigenen vier Wänden bzw. von ihren Eltern oder Angehörigen unabhängig und selbstbestimmt leben
möchten, aber auf Pflege und/oder Betreuung angewiesen sind. Die Gemeinnützige JOB GmbH gibt Menschen
mit Handicap eine berufliche Perspektive und der Sportbereich Rhinos tut dies in sportlicher Hinsicht. In der
letzten Lebensphase steht Hospizium mit den Bereichen ADVENA und „Das Hospiz für junge Menschen“
Betroffenen und Angehörigen zur Seite. Löwenmut fasst die IFB-Leistungen außerhalb Deutschlands zusammen
– aktuell fokussieren sich die Aktivitäten auf das Kinderhospiz Löwenmut in Klipriver nahe Johannesburg
(Südafrika). Alle Bereiche werden von Ehrenamt unterstützt – aktuell sind etwa 250 Freiwillige für die oben
genannten IFB-Töchter und Engagements tätig. Der Förderverein der IFB e.V. führt öffentlichkeitswirksame
Fundraisingprojekte für die IFB durch.
Die Organisation IFB beschäftigt über 1000 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 55
Einrichtungen in Wiesbaden und Umgebung, im Rheingau-Taunus-Kreis, im Main-Taunus-Kreis, im Landkreis
Limburg-Weilburg, in Hadamar, in Leipzig und in Klipriver (Südafrika). Sie ist weltanschaulich unabhängig
und gemeinnützig. Geleitet wird die gemeinnützige Organisation von Wolfgang Groh.
Weitere Informationen:
Internet: www.ifb-stiftung.de
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V.i.S.d.P. IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., Wolfgang Groh, Vorstandsvorsitzender
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