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Am Ende zu deutlich - Rhinos unterliegen den Dolphins aus Trier

Die Rhine River Rhinos Wiesbaden mussten sich am 3. Spieltag der 1. Rollstuhlbasketball-

Bundesliga in der heimischen Sporthalle Klarenthal den DONECK Dolphins aus Trier mit

51:83 (12:15, 26:40, 44:58) geschlagen geben. Während die Dickhäuter - wie schon in den

Partien zuvor - im ersten (12:15) und dritten Viertel (18:18) zeigten, dass sie mit den Erstliga-

Konkurrenten mithalten, mitkämpfen und mitspielen können, haderten die Kurstädter in den

entscheidenden Phasen mit ihrem Wurfglück und der notwendigen Konzentration. Für die

Hessen war es die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel.

Die Zuschauer im weiten Rund des Rhinos-Dome erlebten in den ersten zehn Minuten der
Partie ein Match auf Augenhöhe. Während die Gastgeber den Trierer Dauerbrenner Dirk
Passiwan limitierten und bei fünf Punkten hielten, ließen Amacher & Co. den Ball gut durch
die eigenen Reihen kreisen. Über eine 6:4-Führung, einem 10:10 nach knapp 8 Minuten,
ging es mit einem passablen 3-Punkte-Rückstand (12:15) auf der Anzeigetafel in die erste
Viertelpause.
Das ausgeglichene Match setzte sich auch nach der Viertelpause bis zum 16:19 nach knapp
zwei gespielten Minuten fort, ehe ein kleiner 6:0-Run der Dolphins (16:25) den Wiesbadener
Coach Sven Eckhardt zu einer Auszeit zwang. Eine kurze Unterbrechung, der
ausgeglichenen Momente folgten (26:33). Die letzten knapp zweieinhalb Minuten im zweiten
Viertel gehörten jedoch den Moselstädtern, die sieben Punkte – davon fünf von Dirk
Passiwan – am Stück erzielten und mit einer 14-Punkte-Führung (26:40) zur
Kabinenansprache rollten.
Der Pausentee schien den Gästen besonders gut geschmeckt zu haben, starteten sie einen
8:0-Lauf zum 26:48, dem eine 6:0-Run der Rhinos (32:48) folgte. Eine Aufholjagd, die den
Spielertrainer der Dolphins zu einer Auszeit veranlassten. In den anschließenden Minuten
konnten sich der letztjährige DRS-Pokal Final-Four-Teilnehmer von der Mosel weiter
absetzen (39:58), ehe Kapitän Amacher - mit der Pausensirene sowie kurz zuvor ein
emotionaler André Hopp mit einem Drei-Punkte-Spiel - zum Viertelende auf 44:58
verkürzten.
Das in den letzten Sekunden des dritten Viertels erzeugte Rhinos-Momentum verpuffte nach
Wiederanpfiff. Erneut war es Tausendsassa Passiwan, der seine Farben unermüdlich
antrieb, einen 8:0-Lauf zündete (44:66) und auch im letzten Viertel (7:25) nichts mehr
Anbrennen ließ. Während die Equipe aus der ältesten Stadt Deutschlands am Ende der
Partie auf eine 57%-ige Trefferquote kam, konnten die Rhinozerosse lediglich 37% ihrer
Würfe aus dem Feld verwerten.
Statements:
Trainer Sven Eckhardt: „Ich bin ein bisschen enttäuscht über die Deutlichkeit des
Ergebnisses. Die Mannschaft hat im ersten und dritten Viertel gezeigt, dass sie mitspielen
kann. Wir haben unser Spiel nicht zu Ende gespielt und nicht konsequent gearbeitet, wie wir
uns das vorgenommen hatten. Das letzte Viertel war dann schon ein Stück weit brutal, da wir
uns im dritten Viertel den Rückstand von 24 auf 13 Punkte reduziert haben. Wir haben den
Ball nicht laufen lassen, haben uns nicht bewegt und letztlich war es auch eine Kopfsache.“
Phillip Schorp: „Es ist schade, wenn man vor eigenem Publikum verliert. Trier ist auch ein
Team, dass wir durchaus auch schlagen können. Dass wir dann mit 32 Punkten Differenz
verlieren, ist schon hart.“
Statistik
Viertelergebnisse: 12:15 | 14:25 | 18:18 | 7:25
Scorer: Hopp (17), Amacher (14), Güntner (9), Mohnen (6), Malsy (5), Schorp, Spitz, Mayer


Hintergrund:
IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., IFB-Stiftung – www.ifb-stiftung.de
Seit 1959 ist es das Ziel der gemeinnützigen Organisation IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., die Lebensbedingungen von
Menschen mit besonderen Bedürfnissen in jeder Lebensphase zu verbessern.
„So viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Betreuung wie nötig“, so der Leitgedanke der Organisation, die Menschen im Alter von null
bis 100 unterstützt. Ursprünglich als private Elterninitiative in Wiesbaden gegründet, begleitet, unterstützt und fördert die Organisation IFB
heute rund 1 500 Betroffene und ihre Angehörigen.
IFB: Känguru – Zuhause – JOB – Rhinos – Hospizium – Löwenmut – Ehrenamt – Förderverein
In insgesamt sieben Bereiche gliedern sich die unterschiedlichen Leistungen – je Lebensphase und Alter der Klientinnen und Klienten.
Känguru setzt bei der Frühförderung von Kindern an und unterstützt Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher mit Handicap lebt. Bei
Zuhause werden Menschen mit Behinderung betreut, die in den eigenen vier Wänden bzw. von ihren Eltern oder Angehörigen
unabhängig und selbstbestimmt leben möchten, aber auf Pflege und/oder Betreuung angewiesen sind. Die Gemeinnützige JOB GmbH
gibt Menschen mit Handicap eine berufliche Perspektive und der Sportbereich Rhinos tut dies in sportlicher Hinsicht. In der letzten
Lebensphase steht Hospizium mit den Bereichen ADVENA und „Das Hospiz für junge Menschen“ Betroffenen und Angehörigen zur Seite.
Löwenmut fasst die IFB-Leistungen außerhalb Deutschlands zusammen – aktuell fokussieren sich die Aktivitäten auf das Kinderhospiz
Löwenmut in Klipriver nahe Johannesburg (Südafrika). Alle Bereiche werden von Ehrenamt unterstützt – aktuell sind etwa 250 Freiwillige
für die oben genannten IFB-Töchter und Engagements tätig. Der Förderverein der IFB e.V. führt öffentlichkeitswirksame
Fundraisingprojekte für die IFB durch.
Die Organisation IFB beschäftigt über 1000 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 55 Einrichtungen in Wiesbaden und
Umgebung, im Rheingau-Taunus-Kreis, im Main-Taunus-Kreis, im Landkreis Limburg-Weilburg, in Hadamar, in Leipzig und in Klipriver
(Südafrika). Sie ist weltanschaulich unabhängig und gemeinnützig. Geleitet wird die gemeinnützige Organisation von Wolfgang Groh.
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