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Vor allem junge Menschen mit Behinderung, die nicht mehr im heimischen Kinderzimmer leben möchten, aber im täglichen Leben auf Unterstützung angewiesen sind – zum Beispiel beim Einkaufen –, wünschen sich häufig ein Zusammenleben mit anderen.

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Barrierefreies Wohnen im Gesundheitszentrum Hadamar

Zuhause Mobil sucht Interessierte für Wohngemeinschaft / Menschen mit Behinderung leben selbstständig

Limburg/Hadamar, 18. August 2014. Die Gemeinnützige Zuhause Mobil
GmbH begleitet, betreut und pflegt Menschen mit Behinderung in den eigenen vier Wänden. Zum 1. Oktober 2014 sucht das Zuhause Mobil-Regionalbüro Limburg-Weilburg erstmals Interessenten für ein neues Wohnprojekt in Hadamar. Im Gesundheitszentrum Hadamar entsteht Raum für eine Wohngemeinschaft, die vor allem jungen Erwachsenen mit Behinderung die Möglichkeit gibt, den ersten Schritt in ein selbstständiges Leben zu gehen. Bis zu sechs Behinderte können einziehen. Interessierte können sich im Regionalbüro Limburg-Weilburg von Zuhause Mobil informieren (Esther Walter,
Telefon: 06431 / 58 49 690, E-Mail: mobile-betreuung-lw@ifb-stiftung.de).

Gute Erfahrungen mit barrierefreien Wohngemeinschaften hat die zur Wiesbadener IFB-Stiftung gehörende Gemeinnützige Zuhause Mobil
GmbH unter anderem in Leipzig und Wiesbaden gesammelt. „Vor allem junge Menschen mit Behinderung, die nicht mehr im heimischen Kinderzimmer leben möchten, aber im täglichen Leben auf Unterstützung angewiesen sind, wünschen sich häufig ein Zusammenleben mit anderen“, weiß Esther Walter, Leiterin des Regionalbüros Limburg-Weilburg, aus vielen Gesprächen mit Klienten. „Um den Wünschen junger Behinderter gerecht zu werden, bauen wir aktuell im Gesundheitszentrum Hadamar einen etwa 350 Quadratmeter großen Bereich um.“ Insgesamt entstehen sechs Zimmer, jedes gut 20 Quadratmeter groß und mit einem eigenen Bad ausgestattet, außerdem eine große Gemeinschaftsküche, ein gemeinsamer Aufenthaltsraum sowie eine separate Großdusche und ein Pflegebad für besonders pflegeintensive Bewohner.

„Wir gehen deshalb nach Hadamar, weil die Infrastruktur dort so gut ist“, erklärt Walter. Der Ortskern mit Einkaufsmöglichkeiten sei nah, ebenso ein Ärztezentrum mit Physiotherapie und Sanitätshaus und auch die Verbindungen mit Bus und Bahn nach Limburg, Wiesbaden, Frankfurt und Koblenz kämen den Bedürfnissen junger Erwachsener entgegen. „Unsere Wohngemeinschaft wird offen für alle Altersgruppen sein, aber vor allem unter jungen Menschen ist der Wunsch nach einer Mischung aus gemeinsamem Wohnen und Privatsphäre groß“, so die Regionalbüroleiterin. „Die Bewohner haben die Möglichkeit, sich von uns durch die Mobile Betreuung betreuen zu lassen und durch die Mobile Freizeit und Mobile Assistenz begleitet und unterstützt zu werden.“

Seit Anfang 2013 gibt es die Gemeinnützige Zuhause Mobil
GmbH als Tochtergesellschaft der IFB-Stiftung. In dieser eigenständigen Gesellschaft sind alle IFB-Leistungen und Angebote rund um „Mobil“ gebündelt, die sich an den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung in den Bereichen Wohnen, Alltag und Freizeit orientieren. Zuhause Mobil hat Regionalbüros in Wiesbaden, Idstein, Oestrich-Winkel, Hofheim und Limburg und betreut den Rheingau-Taunus-Kreis, den Main-Taunus-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg.

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Kontakt für Interessierte:
Regionalbüro Limburg-Weilburg:
Diezer Straße 51, 65549 Limburg
Leiterin: Esther Walter
Telefon: 06431 / 58 49 690
Fax:      06431 / 58 49 692
E-Mail:  mobile-betreuung-lw@ifb-stiftung.de

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Kontakt für Medien:
IFB-Stiftung
Silvia Bergmann
Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit
Bahnstraße 9a
65205 Wiesbaden
Telefon:    0611 182830
Telefax:    0611 40809929
E-Mail:      silvia.bergmann@ifb-stiftung.de

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Hintergrund:
IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., IFB-Stiftung – www.ifb-stiftung.de


Seit 1959 ist es das Ziel der gemeinnützigen Organisation IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., die Lebensbedingungen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in jeder Lebensphase zu verbessern.

„So viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Betreuung wie nötig“, so der Leitgedanke der Organisation, die Menschen im Alter von null bis 100 unterstützt. Ursprünglich als private Elterninitiative in Wiesbaden gegründet, begleitet, unterstützt und fördert die Organisation IFB heute rund  1 500 Betroffene und ihre Angehörigen.

IFB: Känguru – Zuhause – JOB – Rhinos – Hospizium – Löwenmut – Ehrenamt

In insgesamt sieben Bereiche gliedern sich die unterschiedlichen Leistungen – je Lebensphase und Alter der Klientinnen und Klienten. „Känguru“ setzt bei der Frühförderung von Kindern im Säuglingsalter an und unterstützt Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher mit Handicap lebt. Bei „Zuhause“ werden Menschen mit Behinderung betreut, die in den eigenen vier Wänden bzw. von ihren Eltern oder Angehörigen unabhängig und selbstbestimmt leben möchten, aber auf Pflege und/oder Betreuung angewiesen sind. Die Gemeinnützige JOB GmbH gibt Menschen mit Handicap eine berufliche Perspektive und der Sportbereich „Rhinos“ tut dies in sportlicher Hinsicht. In der letzten Lebensphase steht „Hospizium“ mit den Bereichen ADVENA und „Känguru – Der Hospizbereich für schwerstkranke junge Menschen“ Betroffenen und Angehörigen zur Seite. „Löwenmut“ fasst die IFB-Leistungen außerhalb Deutschlands zusammen – aktuell fokussieren sich die Aktivitäten auf das Kinderhospiz Löwenmut in Klipriver nahe Johannesburg (Südafrika). Alle Bereiche werden von „Ehrenamt“ unterstützt – aktuell sind etwa 250 Freiwillige für die oben genannten IFB-Töchter und Engagements tätig.

Die Organisation IFB beschäftigt über 1 000 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 55 Einrichtungen in Wiesbaden und Umgebung, im Rheingau-Taunus-Kreis, im Main-Taunus-Kreis, im Landkreis Limburg-Weilburg, in Leipzig und in Klipriver (Südafrika). Sie ist weltanschaulich unabhängig und gemeinnützig. Geleitet wird die gemeinnützige Organisation von Wolfgang Groh.

Weitere Informationen:
Facebook: https://www.facebook.com/pages/IFB-Stiftung/213314848714181
Google+: https://plus.google.com/u/0/b/101564537859988681010/101564537859988681010/posts/p/pub
Twitter: @IFBeV

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V.i.S.d.P. IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., Wolfgang Groh, Vorstandsvorsitzender
 

 



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