Rollstuhl vor Strandkorb am Strand.
 Inklusion: Miteinander leben.

Inklusion: Miteinander leben. Voneinander lernen. 

IFB - diese drei Buchstaben stehen für 'Inklusion durch Förderung und Betreuung'. Wir leben Inklusion. Seit über 50 Jahren. Auf den folgenden Seiten können Sie nachlesen, was Inklusion für uns ganz konkret bedeutet. Auch möchten wir Ihnen nicht die diesjährige Ausschreibung des IFB-Inklusionspreises vorenthalten.

Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 hat sich die Bundesrepublik Deutschland dazu verpflichtet, für eine inklusive Gesellschaft zu sorgen. Das bedeutet, dass alle Menschen dieselben Rechte habe – ob mit oder ohne Behinderung. Alle Menschen dürfen selbst entscheiden, wie sie leben, wo sie wohnen oder arbeiten, wohin sie reisen oder wo sie unterrichtet werden.

Mit der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland auch dazu verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem zu schaffen. Also eines, in dem alle Kinder eine Regelschule besuchen können. Denn Praxis und Forschung belegen:

Miteinander lernen bedeutet miteinander leben, im täglichen Umgang miteinander soziale Kompetenzen zu erwerben und die eigenen Stärken und Schwächen einschätzen lernen zu können. Kinder mit und ohne Behinderung lernen im gemeinsamen Alltag voneinander und reifen zu Erwachsenen heran, die als vollwertige Mitglieder in der Mitte der Gesellschaft verankert sind. 

Für uns, die IFB-Stiftung Inklusion durch Förderung und Betreuung, sind diese Erkenntnisse nicht neu. Inklusion bedeutet für uns – und dies bereits seit über 50 Jahren – Behinderung als Teil der Normalität zu definieren, die Menschenrechte zu wahren und pragmatische Lösungen voranzutreiben, statt auf optimale Rahmenbedingungen zu warten. Unsere Leitlinien haben sich durch den Beitritt Deutschlands zur UN-Konvention nicht verändert. Bereits seit Gründung der IFB im Jahre 1959 leben wir Inklusion.

Behinderung als Teil der Normalität

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch mit seinen Stärken und Schwächen, Fähigkeiten und Fertigkeiten als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft so akzeptiert wird, wie er ist. Schädigungen von Körper und Geist sind Teil unserer Realität, sie lassen sich weder wegdiskutieren noch ignorieren. Menschen mit Behinderung sind Teil unserer Gesellschaft, sie sind Normalität, nicht Ausnahme. 

Inklusion leben, Menschenrechte wahren

Wenn eine Persönlichkeit keine gesunde Entwicklung nehmen darf, wenn einem Menschen mit Behinderung weder Rechte noch Pflichten vermittelt werden, lernt er nie, sich als Bürger zu verhalten. Damit sich Menschen mit Behinderung als Teil der Gesellschaft begreifen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten lernen, welche Rechte aber Pflichten sie haben, müssen sie gemeinsam mit nichtbehinderten Menschen heranwachsen und lernen, was es heißt, in einer Gemeinschaft zu leben. 

Pragmatische Lösungen, jetzt!

Behinderung als Normalität zu leben und Menschen mit Behinderung ihre Rechte und Pflichten zu vermitteln, ist bereits seit über 50 Jahren gelebte IFB-Realität. Möglich wird dies durch unseren pragmatischen Lösungsansatz. Wir setzen zeitnah und unbürokratisch die Maßnahmen um, die schnell umsetzbar sind. Und wir setzen uns ein für innovative Lösungsansätze in der Zukunft.  

 

 



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